Kartoffelkombinat e.V.

Der Verein ist eigentlich eine alte Idee aus der Gründungszeit der Kartoffelkombinat Genossenschaft. Bereits im Leitbild der eG haben wir die Gründung eines „Fördervereins“ beschlossen.

Als gemeinnütziger e.V. kann er einerseits leichter Spenden und Fördermittel akquirieren als die Genossenschaft. Wir können damit Projekte und Aufgaben finanzieren, die zwar in unserem Interesse sind, aber nicht direkt zu den ursächlichen Aufgaben der Genossenschaft gehören. Beispiele sind die AG Integration, die Kartoffelakademie, der Kartoffelclub für Kinder und andere Veranstaltungen. Es gibt Stiftungen, die derartige Aktivitäten fördern, aber ihre Förderungen nur an gemeinnützige Organisationen auszahlen dürfen.

Der Verein ist andererseits auch die Basis unserer geplanten KK-Dachorganisation, im Leitbild „KK-Rathaus“ genannt. Wie wir ja ständig betonen, wollen wir ja mehr als nur der Verteiler einer Gemüsekiste sein. Wir wollen vielmehr zeigen, dass der Aufbau einer alternativen, am Gemeinwohl und nicht am Profit orientierten Versorgungsstruktur für eine Großstadt möglich und auch betriebswirtschaftlich sinnvoll ist. Es ist aber nicht ratsam, alle Aktivitäten unter einer unternehmensrechtlichen Struktur, also der heutigen Genossenschaft, zu bündeln. Diese Gebilde würden am Ende zu groß, zu starr, zu wenig flexibel, zu bürokratisch werden. Vielmehr macht es Sinn, kleinere, selbstverwaltete Einheiten zu schaffen, die sich aber zu gemeinsamen Zielen und Werten verpflichten und eng zusammenarbeiten. Der Verein als Dachorganisation soll diese Aktivitäten anstoßen, die Gründungsphase aktiv mit Rat und Tat begleiten, bei der Anschubfinanzierung helfen und schließlich für den Zusammenhalt des gesamten Gebildes unter der Dachmarke Kartoffelkombinat sorgen.
Was macht der Verein?
Dazu wird im Folgenden der §2 der Satzung (Vereinszweck) zusammengefasst dargestellt:

  • Entwicklungs- und Forschungsprojekte im Bereich des ökologischen Landbaus
  • Erforschung von Rahmenbedingungen einer Postwachstumsgesellschaft und Erarbeitung von gemeinwohlorientierten Subsistenzkonzepten für eine regionale Versorgungsstruktur unter besonderer Berücksichtigung des urbanen sowie des ländlichen Raumes
  • die Integration alter und junger Menschen in der Gesellschaft
  • die Förderung der Erziehung und der allgemeinen Wissensvermittlung zu Aspekten des Ökosystems und der Zusammenhänge von Flora und Fauna
  • Unterstützung des Schutzes der Natur und der natürlichen Lebensräume
  • Toleranz und Völkerverständigung wollen wir erreichen durch die Durchführung von (inter)kulturellen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Workshops, Lesungen, Theater, Musik und Symposien, deren Zweck die Förderung von Toleranz und internationaler Gesinnung ist, Begegnung von Angehörigen verschiedener Völker


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