Mastodon – ein (zweiter) Versuch

Aus Gründen geht’s bei Mastodon seit Anfang der Woche in Bezug auf neue Accounts (relativ betrachtet) ziemlich ab. Das ist schön, denn neben freiem Wissen (Wikipedia) und freien Karten (Open Street Maps), ist ein freies Netzwerk eine weitere wichtige Säule, um Konzernmachtkonzentration zu verringern*.

Ob ich mich mit der „Tribe-Struktur“ bei Mastodon anfreunden werde, muss ich noch sehen. Damit meine ich, dass mit der Wahl der Instanz eine Art Zugehörigkeit im „Fediverse“ verbunden wird. Das hat Vor- und Nachteile. Es fängt schon damit an, dass man sich erstmal überlegen muss, zu welchem Thema man posten will.

Vor einem Jahr registrierte ich auf Einladung von CIPRA einen Account auf knotenpunkt-alpen.de, da war dann nichts los und die o.g. etwas sperrige Fediverse-Logik führte – zumindest bei mir – nicht dazu, dass ich Lust bekam weiter einzutauchen. Jetzt also und zweiter Versuch und da war mir die Instanz zu fokussiert auf nur ein Thema. Ausserdem trägt die eigentlich gelungene, nerdige Benamung (zumindest bei Nicht-Mastodonnutzer*innen) zur Irritation bei – speziell da dieses Netzwerk sowieso erstmal erklärungsbedürftig ist. Hatte dann überlegt, zu mastodon.green** zu gehen, bin jetzt aber doch beim generischen mastodon.social gelandet. Ihr findet meinen Account darum jetzt unter mastodon.social/@ueberall.

Eine umfassende Erläuterung zum Mastodon-Ökosystem (und Tipps zu vielen weiteren freien Diensten) gibt’s hier bei kuketz und hier noch eine gute Erklärung zum Netzwerkeffekt und den Wechselbarrieren. 


*) Wobei ich die Gestaltung und Funktionalität vieler kommerzieller Dienste/Anbieter durchaus nutze und zu schätzen weiß.

**) Das Kartoffelkombinat ist dafür jetzt dort: mastodon.green/@kartoffelkombinat