Nächste Woche werde ich 40

Nächste Woche werde ich 40.
Und ich will Geldgeschenke.
Von jedem/jeder von Euch!
 
a) Entweder Ihr werdet für 40 Euro im Jahr Fördermitglied bei der IHA – InterEuropean Human Aid Association und schenkt mir, Euch und vor allem Menschen in Not einen systemischen Ansatz, die Bedingungen in Flüchtlingsunterkünften, z.B. in Griechenland, menschenwürdiger zu gestalten. Mehr Infos zur IHA findet Ihr auf der Website www.iha.help und Mitglied könnt Ihr hier werden: www.iha.help/mitglied-werden/
 
b) Oder Ihr schenkt Baraa (Foto), einem syrischen Jungen, dessen Mutter und Bruder bei einem Unfall vor seinen Augen verbrannten die Chance auf ein neues Leben (mehr Hintergrund). Anna, eine Freundin von mir, ist im Helferteam tätig, das zusammen mit der World Care Foundation das Notwendigste organisieren, denn Vater und Sohn haben nichtmal ein temporäres(!) Visum für OPs in Deutschland bekommen. Miete und Essen sind noch für ca. einen Monat über Spenden gedeckt, aber noch keine Transporte zu den OPs nach Ankara. Hier bitte auch gerne regelmäßig 40 Euro spenden, Baraa hat noch einen langen Weg vor sich. Hier könnt ihr spenden: https://mydonate.bt.com/fundraisers/shoaibtariq2
Konto: World Care Foundation
IBAN: GB15ABBY09012862312490
Betreff: Baby Baraa
BIC/SWIFT CODE:ABBYGB2LXXX
(SANTANDER UK PLC)
 
Ich danke Euch! ❤️
Bitte teilt meinen Aufruf!
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Weitere Förderer der IHA gesucht

Zwei Jahre nachdem wir auf Grund unserer Erlebnisse auf dem Balkan im Herbst 2015 die Flüchtlingshilfsorganisation IHA gegründet haben, sind viele der damals – wie Pilze aus dem Boden geschossenen – Initiativen wieder von der Bildfläche verschwunden. Die meisten davon, weil die Spendenbereitschaft extrem zurückgegangen ist, dauerhafte Hilfe aber auch dauerhaft Geld kostet.

Das im Kern sehr kleine Team der IHA. mit mittlerweile jedoch rund 1.500 freiwilligen HelferInnen, ist aber immer noch vor Ort in Griechenland – dem Armenhaus Europas. Im Focus der Arbeit steht …

a) die lokale Beschaffung und Verteilung von frischem Obst & Gemüse, um ein Mindestmaß an Vitaminversorgung aufrecht zu erhalten und
b) die Arbeit mit Kindern, um diesen in einem geschützten Rahmen den Freiraum zu geben, zumindest für eine kurze Zeit einfach wieder nur Kind sein zu dürfen.

Außerdem arbeitet die IHA mit zahlreichen NGOs zusammen, um weitere Projekte (z.B. Verteilung von Kleidung und anderen Hilfsgütern) durchzuführen.

Wie gesagt, diese Arbeit kostet Geld und es ist mir ein großes Anliegen, dass Ihr die IHA als Fördermitglieder (für 40 Euro im Jahr) unterstützt. Vielen Dank!

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Endstation Obergrenze

Genau vor einem Jahr kamen wir von den Fahrten an die ungarisch-serbische Grenze zurück.
 
Tausende von geflüchteten Menschen erreichten Europa.
Die Zivilgesellschaft half, die Politik rieb sich die Augen.
 
Jetzt kommt (fast) niemand mehr.*
Die Politik hetzt, die Zivilgesellschaft reibt sich die Augen.
 
Nächster Halt: Obergrenze. Die Humanität endet dort, bitte alles aussteigen.
 
—–
(* Also, rein nach Europa. Die Flüchtlingszahlen bis an die Außengrenzen sind deutlich höher als in 2015. Durch den Türkei-Deal sind die Routen länger, teuerer und tödlicher geworden.)

Veranstaltungshinweis: 14.06. „Die letzten Tage von Idomeni“

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Die „Flüchtlingskrise“ abseits von Tagesschau und Stammtisch.

Nach einer kurzen Einführung zur Entstehung und Arbeit der IHA durch Daniel Überall (IHA-Mitgründer), wird Tanja Raasch (IHA-Vorstand) ihre persönlichen Erlebnisse in den letzten Tagen vor der Räumung des Flüchtlingslagers in Idomeni (griechisch-mazedonische Grenze) schildern.

Die Plätze sind begrenzt, darum bitte unbedingt hier anmelden: https://doodle.com/poll/8nuakfkpq565zsnf

— Eintritt frei —

IHA-Fördermitglieder gesucht

Ihr Lieben, viele von Euch haben in den letzten Monaten mitverfolgt, wie die IHA – InterEuropean Human Aid Association nach unseren Spontanaktionen in Ungarn gegründet und aufgebaut wurde. Mittlerweile haben wir über 1.000 Volunteers an die Brennpunkte der europäischen Aussengrenzen vermittelt, viele hundert Tonnen Hilfsgüter transportiert und stabile Kooperationen mit vielen anderen NGOs geschlossen.

Für die Verstetigung unserer Arbeit benötigen wir mittlerweile neben den ehrenamtlichen HelferInnen auch zwei bezahlte Kräfte, die aktuell fast 24/7 Dienst schieben und Beeindruckendes leisten. Die Bezahlung dieser beiden soll über Fördermitgliedschaften sichergestellt sein (wir haben leider noch keine Zuwendungen aus irgendwelchen Budgettöpfen erhalten). Darum meine persönliche Bitte an Euch: werdet für 40 € pro Jahr IHA-Fördermitglied!

Wir brauchen Planungssicherheit für 2016, bitte helft mit, dass wir uns auf die konkrete Verbesserung der teilweise verheerenden Zustände konzentrieren können und nicht mit Finanz- und Verwaltungskram befasst sein müssen.

Und so gehts: Wer Fördermitglied werden will, schreibt bitte hier auf Facebook einfach kurz einen Kommentar drunter und ich melde mich dann umgehend mit Antrag & co. Außerdem lade ich alle, die sich jetzt einen Ruck geben und mitmachen im Sommer auf ein Bier bei mir im Garten ein.

General Statement about status in Idomeni

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© www.twitter.com/d_kodlin
Volunteers from the Idomeni area have come together today to condemn statements made by media and prominent politicians. Volunteers have been accused of instigating unrest and violent protests in the Idomeni camp and the surrounding areas.
 
This is not true; we are not inciting violence or spreading false information. We believe that spreading false information amongst a vulnerable population is immoral, gives false hope and only causes more harm.
 
These false accusations have only resulted in the increase of police activity and the unjustified arrest and detention of at least 25 volunteers in recent days. These actions only reduce the already limited access the refugees in Greece have to basic needs such as; food, hygiene, medical care, shelter and education.
 
The attention should not be on the volunteers, but on the horrendous living situation in Idomeni and the ongoing breach of international human rights and refugee law. It is not dignified. The people of Idomeni camp believe they are treated inhumanely, especially after the violence they faced on Sunday the 10th of April. Thus it is understandable that those living in camp or other areas around the camp would respond with protests, due to the frustration at their hopeless situation.
 
Again, we condemn the false comments made by some media outlets. Thank you
 
Borderfree
Shorba Crew
Refugee Trauma Initiative
Chai Team
Volunteers Idomeni Coordination and Support Team
Ceriba
Idomeni Cultural Centre
Swiss Cross Help
Northern Lights Aid
Refugees START
and other independent volunteers