Trump, das Furunkel am Arsch der Menschheit

„Manche Eltern wurden bereits wieder nach Guatemala oder Honduras abgeschoben, während ihre Kinder Tausende Meilen entfernt in Texas, New York oder Kalifornien feststecken. Die Telefonnummer, die die Regierung ausgegeben hat, ist völlig überlastet, und die Helfer am anderen Ende können die immer gleiche Frage meistens auch nicht beantworten: Wo ist mein Kind? Und selbst wenn eine Mutter oder ein Vater erfährt, wo ihr Kind steckt, wer soll die Flüge nach Hause bezahlen? Etwa 500 Kinder sollen inzwischen zu Eltern oder Verwandten geschickt worden sein, aber genau weiß es keiner.“

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Volksbegehren Artenvielfalt

Wir haben alle die dramatischen Meldungen zum massiven Artensterben gehört. Wir empfinden ganz stark: Wir müssen etwas verändern!

Wenn wir rufen: „Rettet die Bienen!“, dann steht unser Ruf stellvertretend für das zusammenbrechende ökologische Gleichgewicht in unserer Heimat.

Wenn wir rufen „Stoppt das Artensterben!“, dann zeigen wir, dass wir den Schutz der Artenvielfalt in Bayern jetzt selbst in die Hand nehmen müssen.

Wenn wir rufen „Letzte Chance Volksbegehren!“,
dann wissen wir, „Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren!“.

Wenn wir rufen „Jetzt unterzeichnen!“,
dann bitten wir Dich, „Mach mit! Bevor es zu spät ist.“

So lautet der Aufruf der Initiative „Volksbegehren Artensterben“, die bis September 25.000 Unterschriften sammeln möchte/muss, um ein gleichnamiges Volksbegehren in die Wege zu leiten.

Was sind die Forderungen des Volksbegehren?
Gefordert wird eine Veränderung des Bayerischen Naturschutzgesetzes, um den weiteren Verlust der Artenvielfalt zu stoppen. Dabei geht es um folgende Veränderungen:

  • Bayern bekommt endlich einen ausreichenden Biotopverbund.
  • Das Thema Artensterben wird als Bildungsauftrag für Landwirte verankert.
  • Transparenz: Es gibt jährlich einen Bericht im Landtag zur Lage der Natur und Artenvielfalt.
  • Der ökologische Landbau soll bis 2025 verdoppelt und bis 2030 im Vergleich zu heute verdreifacht werden (30% aller privaten, 100% aller staatlichen Betriebe).
  • 10 % aller Wiesen werden sukzessive umgestaltet zu sog. Blühwiesen, durch spätere und weniger häufige Mahd sowie durch Ausmagerung.  
  • Alle staatlichen Flächen (Landwirtschaft und Wälder) werden ab 2020 ökologisch und ohne Pestizide bewirtschaftet. 

> www.volksbegehren-artenvielfalt.de
> Facebookseite

Bündnispartner (Stand: Juni 2018)

Kino: The Green lie

Konnte gerade den Film The Green Lie in der Preview sehen und bin begeistert. Filmemacher Werner Boote („Plastic Planet“, „Alles unter Kontrolle“) macht sich mit der Autorin Kathrin Hartmann – alleine diese Kombination würde ausreichen, um den Film sehenswert zu machen – auf die Reise nach der Wahrheit hinter den Versprechen, Siegeln und Nebelkerzen der Konzerne und zeigt, wie wir uns dagegen wehren können:

Umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel, faire Produktion: Hurra! Wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit Kaufentscheidungen die Welt retten! Eine populäre und gefährliche Lüge!

Für alle, die sich bereits engagieren, ist der Film neue Energie im Kampf gegen den Untergang und für alle anderen hoffentlich ein (sehr später) Weckruf.

> zur Filmseite auf FB

schwieriges Erbe

Letzte Woche habe ich mich (und bei Twitter/FB) gefragt, ob es irgendwo einen Artikel gibt, in dem über eine Gesellschaft ohne Erbschaft nachgedacht wird? Was wären die Folgen? Wie würden wir leben und sterben bzgl. Eigentum, Kapitalverteilung, Familienunternehmen, Chancengleichheit, …

Die Antworten waren das (das nicht, aber passt als Gegenrede dazu) und das und das und das und die Info zu einem Buch das gerade zu diesem Thema geschrieben wird.

Eine Gesellschaft ohne Individualerbschaft könnte potentiell eine Bessere sein. Aber wie Thomas anmerkte: „Das würde das Grundgrundgrundpinzip der Evolution verneinen. Damit würde eine der archaischsten Sinngebungen der Menscheit durch ein Kuturprinzip ersetzt. Das muss man anthropogen erst mal hinbekommen.“ – wie immer ist es kompliziert.

Nächste Woche werde ich 40

Nächste Woche werde ich 40.
Und ich will Geldgeschenke.
Von jedem/jeder von Euch!
 
a) Entweder Ihr werdet für 40 Euro im Jahr Fördermitglied bei der IHA – InterEuropean Human Aid Association und schenkt mir, Euch und vor allem Menschen in Not einen systemischen Ansatz, die Bedingungen in Flüchtlingsunterkünften, z.B. in Griechenland, menschenwürdiger zu gestalten. Mehr Infos zur IHA findet Ihr auf der Website www.iha.help und Mitglied könnt Ihr hier werden: www.iha.help/mitglied-werden/
 
b) Oder Ihr schenkt Baraa (Foto), einem syrischen Jungen, dessen Mutter und Bruder bei einem Unfall vor seinen Augen verbrannten die Chance auf ein neues Leben (mehr Hintergrund). Anna, eine Freundin von mir, ist im Helferteam tätig, das zusammen mit der World Care Foundation das Notwendigste organisieren, denn Vater und Sohn haben nichtmal ein temporäres(!) Visum für OPs in Deutschland bekommen. Miete und Essen sind noch für ca. einen Monat über Spenden gedeckt, aber noch keine Transporte zu den OPs nach Ankara. Hier bitte auch gerne regelmäßig 40 Euro spenden, Baraa hat noch einen langen Weg vor sich. Hier könnt ihr spenden: https://mydonate.bt.com/fundraisers/shoaibtariq2
Konto: World Care Foundation
IBAN: GB15ABBY09012862312490
Betreff: Baby Baraa
BIC/SWIFT CODE:ABBYGB2LXXX
(SANTANDER UK PLC)
 
Ich danke Euch! ❤️
Bitte teilt meinen Aufruf!
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Welternährungstag – Zahl der Hungernden weltweit erstmals wieder angestiegen

Nach mehr als zehn Jahren ist die Zahl der Hungernden weltweit erstmals wieder angestiegen.

„Der Zusammenhang zwischen Hunger, Konflikt und Flucht sei eindeutig, so Beasley. Er befürchtet, dass bisherige Fortschritte im Kampf gegen Hunger durch die weiter ansteigende Flüchtlingszahlen zunichte gemacht werden können.

„Von den 13 größten Nothilfe-Operationen weltweit, die WFP betreut, befinden sich zehn in Konfliktregionen. Am heutigen Welternährungstag denken wir daher an alle Menschen, die sich nach Frieden sehnen“, so Beasley. „Ich rufe die Machthaber aller Staaten auf und ebenso jene die bewaffnet sind: Beendet die Gewalt jetzt!“

> weitere Infos auf entwicklungspolitikonline

Nascent – transformative Projekte der Ernährungswende

Hier der Film zum Projekt nascent, in dem anschaulich erklärt wird, worum es im Projekt geht und welche Themen bearbeitet werden. Zwei Mitglieder aus dem Forschungsteam erläutern die wissenschaftliche Motivation hinter dem Projekt. Und auch die drei Praxispartner Kartoffelkombinat, BRUCKER LAND und Mundraub werden mit ihren Projekten vorgestellt.

> www.nascent-transformativ.de

Weitere Förderer der IHA gesucht

Zwei Jahre nachdem wir auf Grund unserer Erlebnisse auf dem Balkan im Herbst 2015 die Flüchtlingshilfsorganisation IHA gegründet haben, sind viele der damals – wie Pilze aus dem Boden geschossenen – Initiativen wieder von der Bildfläche verschwunden. Die meisten davon, weil die Spendenbereitschaft extrem zurückgegangen ist, dauerhafte Hilfe aber auch dauerhaft Geld kostet.

Das im Kern sehr kleine Team der IHA. mit mittlerweile jedoch rund 1.500 freiwilligen HelferInnen, ist aber immer noch vor Ort in Griechenland – dem Armenhaus Europas. Im Focus der Arbeit steht …

a) die lokale Beschaffung und Verteilung von frischem Obst & Gemüse, um ein Mindestmaß an Vitaminversorgung aufrecht zu erhalten und
b) die Arbeit mit Kindern, um diesen in einem geschützten Rahmen den Freiraum zu geben, zumindest für eine kurze Zeit einfach wieder nur Kind sein zu dürfen.

Außerdem arbeitet die IHA mit zahlreichen NGOs zusammen, um weitere Projekte (z.B. Verteilung von Kleidung und anderen Hilfsgütern) durchzuführen.

Wie gesagt, diese Arbeit kostet Geld und es ist mir ein großes Anliegen, dass Ihr die IHA als Fördermitglieder (für 40 Euro im Jahr) unterstützt. Vielen Dank!

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11. Münchner Klimaherbst 2017

Auftaktveranstaltung zum 11. Münchner Klimaherbst
„Eine Frage der Gerechtigkeit“

Sylvia Hladky, Daniel Überall (Münchner Klimaherbst e.V.)
Stephanie Jacobs (Referat für Gesundheit und Umwelt)

Prof. Dr. Gesine Schwan geht hier in einem Vortrag der Frage nach, wie Entscheidungen bezüglich des Klimawandels trotz unterschiedlicher Vorstellungen und Machtpotentiale getroffen werden können, ohne dass die Gesellschaft daran zerbricht.